Komm.Tiefer. Noch...
Ich spüre dich, noch bevor wir uns berühren. Dieses leise, zitternde Wollen, das sich wie Wärme unter die Haut schiebt und mich näher zieht, näher, bis zwischen uns nichts mehr bleibt als Atem.
Unsere Blicke halten, länger als nötig, zu lange, um noch zu fliehen. Etwas in mir kippt nach vorne und findet dich, als hätte mein Körper längst entschieden, wohin er fällt.
Deine Hand an meiner Haut - mein Atem bricht. Nicht laut.
Aber tief. So tief, dass mir die Knie nachgeben und mein Herz sich an deines drückt, als kenne es den Weg besser als ich.
Lippen streifen. weich zuerst, dann dringlicher! ... ein Kuss, der nicht fragt, sondern nimmt, weil dort nichts ist, was nicht gegeben werden will.
Meine Finger verfangen sich in dir, Haut, Haar, Wärme, und deine Hände an mir sagen ohne Worte: komm. Tiefer. noch.
Die Welt verschwimmt, nur dieses Ziehen bleibt, dieser stille Bogen in meinem Bauch, der sich öffnet,
öffnet, bis nur noch eines existiert: du an mir. ich an dir. und das Feuer, das zwischen uns entsteht, ohne einen Funken zu brauchen.
Und wenn du mich hältst, so wie jetzt, so wie hier, spüre ich, wie etwas in mir ruhiger wird - nicht kleiner, nur angekommen und endlich vereint.